Buch: Eine Stimme für Frühchen

Wir freuen uns allen mitteilen zu können, dass unser Buch „Eine Stimme für Frühchen“ erschienen ist ♥

Das Hören und Wahrnehmen von Schallwellen ist entwicklungsgeschichtlich einer unserer ältesten Sinne, der im Mutterleib schon früh ausgebildet ist. So wird die Welt mit als erstes über das Hören entdeckt. Schon im Mutterleib nimmt ein ungeborenes Kind die elterlichen Stimmen und ihre Emotionen wahr, zunächst als Schwingung und später als Stimme, die es trotz drastisch veränderter Umwelt außerhalb des Mutterleibes sofort erkennen kann. So ist die Stimme ein vertrautes und beruhigendes Band, zwischen den unterschiedlichen Lebenswelten des Ungeborenen und Neugeborenen. Die Stimme der Eltern in ruhiger Sprache kann die Neugeborenen auch schon bei Frühgeborenen beruhigen und zur Entspannung beitragen. Bei Frühgeborenen sinkt sich die Herzfrequenz und der Sauerstoffverbrauch und unter Umständen kann auch eine notwendige Beatmung reduziert werden.

(Dr. Florian Urlichs, Chefarzt Neonatologie des St.-Franziskus-Hospitals Münster)

Ihr könnt es auf unserer Homepage EINE STIMME FÜR FRÜCHEN versandkostenfrei bestellen. Möchtet Ihr einen Blick ins Buch werfen? Dann schaut HIER herein.

Geschichten zum Vorlesen am Inkubator

Raupe Usemuck, Carlotta mit dem vermeintlichen Sprachfehler, Schneckenkönig Paul I. oder der etwas zu abenteuerlustige Igel Isidor: Die Helden dieses Buches zeigen, dass das Kleinste manchmal ganz groß ist. So knüpfen die Kurzgeschichten zum Vorlesen am Inkubator ein liebevolles Band zwischen Frühgeborenen und ihren Eltern. Zusammen mit den Erfahrungsberichten von Frühstarter-Familien und den einfühlsam gezeichneten Bildern machen sie betroffenen Eltern Mut. Mut, daran zu glauben, dass sich ihr schwerer Weg lohnt.

Wenn ein Frühchen das Licht der Welt erblickt, beginnt für die Eltern eine sehr emotionale Zeit, in der sie sich oft hilflos fühlen. Stunden- und tagelang sitzen sie neben dem Inkubator und beobachten die kleinen Vögelchen, die viel zu früh aus dem Nest gefallen sind. Der Anblick ist nicht leicht zu ertragen, denn sie können so wenig für ihre eigenen Kinder tun. Und doch sind die Frühstarter darauf angewiesen, dass ihre Eltern zu ihnen halten. Schon die Stimmen beruhigen. Die Kinder kennen sie noch aus der Schwangerschaft, und der geliebte Klang ist für sie die einzige Konstante. Er gibt ihnen Sicherheit und Geborgenheit und entspannt sie. Darum ist das Vorlesen eine wunderbare Möglichkeit für Eltern, ihre Kinder aktiv zu unterstützen.